Regeln zum Schulbetrieb

Absenzen und Dispensationen:

Wenn ein/e SchülerIn aus irgendeinem Grund die Schule nicht besuchen kann, muss sie/er von den Eltern in der Schule abgemeldet werden. Die Klassenlehrperson wird Sie benachrichtigen, falls Ihr Kind ohne Absenzenmeldung dem Unterricht fernbleibt.

Entschuldigte Absenzen:

Für diese bringen die SchülerInnen der Klassenlehrperson eine von den Eltern unterschriebene Entschuldigung mit.

Gründe für eine entschuldigte Absenz:
·         Krankheit oder Unfall des Kindes
·         Krankheit oder Todesfall in der Familie des Kindes
·         Arzt- und Zahnarztbesuche
·         Ärztlich verordnete Therapien
·         Abklärungen, Beratungen und Behandlungen durch die Erziehungsberatung, den kinder- und 
          jugendpsychiatrischen oder den schulärztlichen Dienst
·         Berufswahlorientierte Veranstaltungen und Beratungen
·         Prüfungsaufgebote
·         Bis zu zwei Tage für Wohnortwechsel der Familie

Die Absenzen werden als entschuldigt im Zeugnis eingetragen.

Fünf freie Halbtage:

Diese Selbstdispensation wird in der Verantwortung der Eltern wahrgenommen.

Bezug:
·         einzeln oder zusammenhängend, nicht in Einzellektionen aufteilbar
·         unabhängig von anderen Abwesenheiten und Dispensationen
·         ohne Angabe von Gründen

Orientierung der Klassenlehrperson schriftlich durch die Eltern, mindestens 2 Tage im Voraus.

Beispiele für den Bezug:
·         Fahrzeugprüfung für Kat. G (Mofa, Traktor)
·         Private Termine

Nicht bezogene Halbtage können nicht auf das folgende Schuljahr übertragen werden.

Diese Absenzen werden nicht im Zeugnis eingetragen.

Dispensation für einzelne Absenzen:

Dispensationen sind insbesondere möglich
·       im Rahmen der benötigten Zeit für Schnupperlehren, sofern diese nicht in der unterrichtsfreien Zeit
        gemacht werden können,
·       bis einen halben Tag pro Woche für den Besuch von Kursen in heimatlicher Sprache und Kultur,
·       im Rahmen der benötigten Zeit für die Förderung ausserordentlicher intellektueller, sportlicher oder 
        musischer Begabungen
·       auf Antrag der Erziehungsberatung, des kinder- und jugendpsychiatrischen Dienstes oder des 
        schulärztlichen Dienstes für das Fernbleiben von einzelnen Fächern aus besonderen Gründen, 
        insbesondere wegen gesundheitlicher Einschränkungen, Lernbehinderungen oder komplexer 
        Lernstörungen,
·       für das Fernbleiben aufgrund religiöser Gebote,
·       für höchstens zwei Wochen pro Schuljahr für Familienferien, wenn aus beruflichen Gründen nicht 
        mindestens vier Wochen der Ferien der Eltern mit den Schulferien zusammenfallen oder wenn aus 
        beruflichen oder familiären Gründen der Besuch von Familienangehörigen im Ausland nicht während der 
        Schulferien möglich ist. Bei Vorliegen besonderer Gründe kann in diesen Fällen ausnahmsweise bis 
        höchstens 8 Wochen pro Schuljahr vom Unterricht dispensiert werden.

Gesuchstellung:
Das Gesuch ist der Schulleitung spätestens vier Wochen im Voraus einzureichen. Für die Dispensation für Schnupperlehren sollte das Gesuch spätestens eine Woche im Voraus via Klassenlehrperson eingereicht werden.

Diese Absenzen werden nicht im Zeugnis eingetragen.

Nachholunterricht:

Entstehen bei SchülerInnen im Zusammenhang mit der Dispensation Lücken im Unterrichtsstoff, besteht kein Anspruch auf Erteilung von Nachholunterricht im Rahmen der Schule.

Bei länger dauernden Abwesenheiten wegen Krankheit oder Unfall kann Nachholunterricht erteilt werden.