Respekt-Tag 28. Juni 2018

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe führte am 28. Juni 2018 mit allen 7. Klassen zwei Flüchtlingsworkshops durch: je ein Simulationsspiel einer Flucht und eine Begegnung mit einem anerkannten Flüchtling, der seine Lebensgeschichte erzählte.

Zudem arbeitete die Kinder- und Jugendfachstelle Lyss einen Halbtag lang mit den Jugendlichen zum Thema Respektvoller Umgang miteinander

Nebst zahlreichen spannenden gruppendynamischen Aktivitäten dachten die Jugendlichen über ihr Verhalten nach. Sie hielten ihre Erkenntnisse und Gedanken in einem Puzzle-Teil fest – diese Teile bilden dann im Schulhaus je ein ganzes Puzzle.

Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern

Das fand ich extrem eindrücklich und schlimm  (die Lebensgeschichte des Flüchtlings) ... dass so etwas mit einem Menschen passieren kann, aber trotzdem war der Flüchtling so ein positiv eingestellter Mensch.

Ich fand diesen Vormittag sehr interessant, weil man jetzt einen anderen Eindruck hat, wie es wirklich ist auf so einer Flucht und es hat auch Spass gemacht.

Der ganze Tag war für mich sehr spannend und lehrreich.

Der Tag war interessant und es war cool, es einmal zu erleben.

Das Simulationsspiel war am coolsten. Ich habe auch viel Neues dazu gelernt.

Wir haben gelernt, wie sich die Flüchtlinge fühlen und Angst haben. Daraus gelernt habe ich, mehr Respekt gegenüber diesen Menschen zu haben.

Am Schluss brachten sie uns in ein Flüchtlingslager, gaben uns essen und versorgten die Verletzten. Und dann fragten sie, ob wir bleiben oder weiter flüchten wollen. Fast alle haben sich entschieden weiter zu flüchten, und so haben wir gesehen und gefühlt wie es ist zu flüchten. 

Es war eine sehr spannende Erfahrung, manchmal bekam man einen Schrecken, der ging dann aber schnell wieder weg. 

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Wir mussten dann einen Satz auf das Puzzle-Teil schreiben, den wir wichtig finden oder einen, den wir uns gemerkt haben. Ich fand das Ganze ein bisschen zu lang. Wir haben gelernt, für was Grenzen gut sind und für was sie eben nicht so gut sind. Der Tag war sehr spannend.

Am Ende mussten wir auf dem Puzzle, das wir im BG gemacht haben, aufschreiben, was uns von dem Tag am meisten geblieben ist - man konnte auch zwei oder drei Sachen aufschreiben. Das Puzzle, das wir gemacht haben, haben wir im Gang aufgehängt, damit wir es immer sehen.

Dann haben wir unsere Puzzleteile genommen und haben etwas darauf geschrieben, was wir nach dem Tag mitnehmen werden. Beispiel: Jeden so akzeptieren wie er ist, respektvoll miteinander umgehen, für jeden da sein und jeden respektieren.

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